Das ehemalige Krankenhausgelände
Auf dem Gelände des ehemaligen Krankenhausgeländes entsteht zur Zeit das sogenannte „Quartier 21“.
Das
AK-Barmbek -
Ein Filetstück wird verkauft ... mehr
 Eine ausführliche Meldung aus dem Herbst 06 finden Sie hier.
(hamburg.de)
 Einen Plan Stand 09-2007 gibt es hier
 Eine 3D-Darstellung
Stand September 2007 finden Sie hier
 Hamburg Team ist einer der drei Partner
für Quartier 21. Hier ein Link zur Darstellung des Projekts und hier einer zur Presse-Seite des Hamburg Teams
Kontaktadressen Quartier 21 für weitere Fragen: Sebastian Humbach, Hamburg Team, Gesellschaft für Projektentwicklung mbH Tel. 37 68 09 0 / b.humbach@hamburgteam.de www.hamburgteam.de
Matthias Tscheu, Hochtief Projektentwicklung mbH, Tel 18 98 21 0 / matthias.tscheu@hochtief.de
www.hochtief.de
Das AK-Barmbek -
Ein Filetstück wird verkauft!

Als das AK Barmbek im Jahre 1913 erbaut wurde,
grassierten in Hamburg noch viele ansteckende
Krankheiten wie z. B. Cholera. Damit sich
die anderen Patienten nicht infizierten, errichtete
man statt eines großen Krankenhauses
viele kleine Häuser mit großzügigem
Abstand zueinander.
Aus heutiger Sicht sind die Transportwege
zwischen den einzelnen Häusern zu zeitaufwändig
und die medizinische Ausstattung veraltet.
Eine Sanierung hätte Unsummen verschlungen,
weshalb sich der Senat und die Hansestadt
zu einem Neubau entschieden. Nach der Fertigstellung
der Asklepios Klinik Barmbek im Dezember 2005
zogen die fünf medizinischen Zentren
in das neue Gebäude und die alten denkmalgeschützten
Objekte mit den parkähnlichen Flächen
waren frei für eine neue Nutzung. Bis
Ende 2006 will die Stadt einen Investor oder
ein Konsortium finden und das Gelände
geschlossen verkaufen.
Das Sahnestück Barmbeks ist 13,6 Hektar
groß, befindet sich zwischen Fuhlsbüttler
Straße, Hartzloh und Rübenkamp
und ist eine Herausforderung an Investoren.
Denn das Gesamtensemble des Geländes
soll erhalten bleiben.
Angedacht ist eine gesunde Mischung von
Gewerbe-Ansiedlung mit neuen Arbeitsplätzen
und rund 400 familienfreundlichen Wohnungen.
Den Interessenten ist auferlegt, den Kaufpreis
aufzubringen und ein schlüssiges Nutzungskonzept
zu entwerfen. Dabei ist die Erhaltung der
denkmalgeschützten Gebäude, die
immerhin eine Bruttogeschossfläche
von 50 000 Quadratmeter hat, nur ein Vertragspunkt.
Die unter Denkmalsschutz stehenden Pavillons,
in denen fast 100 Jahre Menschen behandelt
wurden, werden entkernt und in ihnen entstehen
moderne Wohnungen in ruhiger Lage.
Wer Neubauten bevorzugt, wird auf dem Gelände
des ehemaligen AK Barmbek ebenfalls heimisch
werden können. Eingerahmt von Grünflächen
sind mehrere Wohnhäuser in Planung.
Die nicht schützenswerten Bauten, die
vorrangig im Mittelteil des Geländes
stehen, werden der Abrissbirne zum Opfer
fallen und die frei gewordenen 25 000 Quadratmeter
stehen für Neubauten zur Verfügung.
Angedacht sind hier neben generationsübergreifendem
Wohnen auch Seniorenwohnungen oder Baugemeinschaften.
Aber auch junge Familien, die häufig
ins Umland abwandern sollen einen Anreiz
bekommen, in der Hansestadt zu bleiben und
auf das Areal zu ziehen. Spätestens
2008/2009 möchten die Planer die ersten
Mieter einziehen sehen.
Damit die neuen Anwohner nicht über
marode Straßen und Schlaglöcher
fahren müssen, werden das alte Straßennetz,
die Gehwege und auch die Siele saniert,
was umfassende Bauarbeiten bedeutet.
Ein weiteres Anliegen ist die Erhaltung
des wertvollen Baumbestandes und des parkähnlichen
Geländes. Damit notwendige Parkplätze
für das Gewerbe und die neuen Bewohner
zur Verfügung stehen, sind Tiefgaragen
geplant.
Südlich des neuen Krankenhauses, wird
eine Wegeverbindung zwischen der Fuhlsbüttler
Straße und dem Rübenkamp mit
Zugang zur S-Bahn geschaffen. Hier wird
ein großes längliches Wasserbecken
zur Aufnahme von Regenwasser angelegt. Innerhalb
des Geländes wird eine Geschwindigkeitsbegrenzung
von 30 km/h gelten, aber keine neuen Busverbindungen
eingerichtet.
Da die Wegstrecken zum Rübenkamp oder
zur Fuhlsbüttler Straße kurz
sind, werden auch ältere und/oder gehbehinderte
Menschen keine Probleme haben, die öffentlichen
Verkehrsmittel zu erreichen.
Das Wahrzeichen des ehemaligen AK Barmbek,
der Wasserturm und das Kesselhaus sowie
die angrenzenden Gebäude bleiben in
Betrieb und werden nur teilweise einer neuen
Nutzung zugeführt. Direkt am Kesselhaus
und zur vierspurigen Einkaufstraße
hin ziehen Gewerbetreibende ein, die sich
durch den Lärm des Heizwerks und der
Fuhle nicht belästigt fühlen.
Im hinteren Gebäudekomplex mit Sicht
auf die Parkanlage entsteht neuer Wohnraum
für Singles und Familien.
Entlang der gesamten Fuhlsbüttler Straße,
bis heute vom gesamten Krankenhausbereich
durch eine rote Backsteinmauer abgeschirmt,
entstehen Geschäfte, die die Fuhlsbüttler
Straße attraktiver und zum Einkaufsmagneten
machen sollen.
Cordula Hoffmann
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