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Sanierungsgebiet
Fuhle-Süd

Der Beginn der Sanierungsmaßnahmen in
Barmbek Nord ist ein Erfolg des beharrlichen
Engagements und des Zusammenwirkens von BürgerInnen,
Barmbeker Institutionen sowie
örtlicher Politik und Verwaltung.
Auf
dieser Karte sehen Sie den Stand August des
Konzepts zur Sanierung der südlichen
Fuhle. Wenn Sie auf den kleinen Plan klicken,
öffnet sich
eine 3 MB (!) große PDF-Datei, die Sie
mit Ihrem Acrobat-Reader oder einem ähnlichen
Programm betrachten können. Wenn Sie
hier
klicken, können Sie die Karte in einer
erheblich schlechteren Auflösung (370
KB), aber in handlicherer Größe
herunterladen.
Für den Herbst 2007 planen Einrichtungen aus dem Gebiet Langenfort/Rümkerstr. eine Befragungsaktion. Sie soll am 25.8.07 starten und am 27.10.07 beendet sein. Der Name der Aktion ist zuHAUS in Barmbek. Zum aktuellen Planungsstand gibt es hier mehr. |
Ideen
und Vorschläge zur Sanierung, die
im Stadtteil entstanden sind, finden
Sie hier |
Das erste große Projekt das Sanierungsgebiets ist die Einrichtung eines Stadtplatzes, vor bisher der Markt-/Parkplatz Wiesendamm und der Hof des Museums der Arbeit liegen. Die Diskussion um dieses Projekt lässt sich am besten aus den Protokollen des Sanierungsbeirats heraus lesen.
Hier [1,5 MB] finden Sie einen Plan des Stadtplatzes, der als grober Überblick hilfreich sein könnte. (Planungsstand Mai 07) |
Bei der Aktion "Spiel Spaß Grün"
am 13.04. 07 wurden über 160 Vorschläge für die Grünfläche gegenüber dem Big Easy und den Spielplatz Schwalbenstraße gesammelt.
Einige Bilder von der (wie in Barmbek-Nord üblich) gut gelaunten Planungsaktion
sehen Sie hier. Eine Zusammenfassung der Vorschläge gibt es hier. Und einen Plan der Spielfläche, in den die Vorschläge eingearbeitet sind, gibt es hier.
Einen Plan (Stand Mai 07) von beiden Flächen und dem weiterführenden Weg Richtung Steilshooper Str. gibt es hier, und das Protokoll der öffentlichen Erörterung vom 7. Juni 07 hier. |
Welche
Vorschläge für einen Platz
an der Fuhle am 2. 9. 06 bei der Aktion
"Mach mal'n Platz" entstanden,
finden sie hier. |
Sanierungsgebiet
Fuhle -wie alles begann- lesen Sie hier |
Was
ein Sanierungsgebiet ist, finden Sie hier |
Für
Sanierungsgebiete gibt es eine Vertretung
der Interessen im Gebiet, den Sanierungsbeirat.
Was
das ist, lesen Sie hier |
Die
Kurzfassung der Vorbereitenden Untersuchung,
die dem Sanierungsgebiet voranging und
deren Ergebnisse 2004 vorgestellt wurden,
können Sie hier sehen oder herunterladen." |
Stadtteilzeitung
Barmbek-Nord hat ein eigenes Stadtteil-Magazin! Wer in puncto Stadtteil-Entwicklung auf dem Laufenden sein will, findet hier alle drei Monate frische Infos aus dem Stadtteil. Das Heft liegt in vielen Einrichtungen und Geschäften in Barmbek-Nord aus. Auch Download und Online-Blättern sind möglich. Und zwar hier |
Kontakt zum Sanierungsträger:
Carolin Oberthür BIG-STÄDTEBAU GmbH Regionalbüro Hamburg Hellbrookstraße 57
22305 Hamburg
Tel. 040-611300-42
Fax: 040-61182503
c.oberthuer@big-bau.de |
Die Geschäftsordnung des Beirats
für das Sanierungsgebiet Barmbek- Nord S1 „Fuhlsbüttler Staße“ können Sie hier herunterladen. |

Sanierungsgebiet Fuhle - wie alles
begann -
Ab dem Jahr 2000 wurde in der Barmbeker Bevölkerung
zunehmend Kritik an dem Zustand und dem Ladenmix
der Fuhlsbüttler Straße laut.
Eine Reaktion hierauf war der Wunschbaum,
der initiiert vom Bürgerhaus, der Kirchengemeinde
Auferstehungskirche und der Zinnschmelze im
Jahr 2001 die Wünsche und Kritiken der
BarmbekerInnen an verschiedenen Orten im Stadtteil
sammelte.
Um die vielen Wünsche auszuwerten und
nach Möglichkeit zu verwirklichen, wurden
das Stadtteilgespräch und verschiedene
Arbeitsgruppen ins Leben gerufen, unter anderem
die AG Fuhle-Vision. Diese nahm die Wünsche
zur „Fuhle“ auf und entwickelte
daraus Perspektiven und Vorschläge zur
Verbesserung der Situation der Fuhlsbüttler
Straße.
Diese wurden an die Kommunalpolitik und die
Behörden herangetragen, doch zunächst
scheiterten die meisten Ideen an fehlender
Finanzierung. Nachdem Stadtteilgespräch
und Kommunalpolitik mehrfach vergeblich mehr
Gelder für die „Fuhle“ eingefordert
hatten, trat die Baubehörde 2003 an den
Bezirk mit der Idee heran, an der Fuhlsbüttler
Straße ein Sanierungsgebiet einzurichten.
Mit diesen Mitteln könnte u.a. der Einzelhandel
an der „Fuhle“ gestärkt werden.
Diese Idee wurde dann auch mehrheitlich sowohl
vom Ortsausschuss als auch von der Bezirksversammlung
unterstützt.
2004 wurde die Voruntersuchung durchgeführt,
die Schwächen und Stärken des Stadtteils
zusammentrug und eine Gebietsgrenze für
die Sanierung im Bereich südliche Fuhlsbüttler
Straße vorschlug.
Auf dieser Grundlage beschloss der Senat im
Juli 2005, diesen Teil von Barmbek-Nord als
Sanierungsgebiet auszuweisen und begann mit
der Ausschreibung für einen Sanierungsträger.
Seit Ende April 2006 steht dieser nun mit
dem Büro BIG aus Kiel fest.

Mach mal'n Platz

Am Samstag, 2. September 2006, veranstaltete
die AG Kultur & Gewerbe, ein Arbeitsgruppe
von Kultur-einrichtungen und Gewerbetreibenden
in Barmbek-Nord, ihre erste öffentliche
Aktion.
Sie lud verschiedene Gruppe von Stadtteilbewohnern
ein, einen kleinen Platz in Barmbek-Nord zu
gestalten.
Als Beispiel und als Ort der Aktion wurde
ein Stück sehr breiten Bürgersteigs
zwischen Drosselstraße, Fuhle und Pestalozzistraße.
Barmbek-Nord wird von zwei großen und
stark befahrenen Straßen durchschnitten,
der Fuhle und dem Ring 2. Ein städtischer
Platz zum Verweilen und Entspannen aber fehlt.
Die in diesem Jahr begonnene Sanierung der
südlichen Fuhle hat, diesem Gedanken
folgend, die Neugestaltung der Fläche
am Wiesendamm, zwischen Rundbunker und Globetrotter,
Museum der Arbeit und Bahnhof, zu einem der
ersten Projekte gewählt.
 
Die Gruppe Kultur & Gewerbe legte sich
für ihre Aktion auf eine „handlichere“
Fläche fest, auf der die
spielerische Stadtteilplanung dirtekt vor
Ort und in kurzer Zeit stattfinden konnte.
Je eine Gruppe von Jugendlichen, Anwohnern,
Senioren und Geschäftsleuten gestaltete
im Verlauf der Aktion ein Modell des Platzes
nach ihren Wünschen.
So entstanden vier Entwürfe mit vielen
Gemeinsamkeiten und einigen Unterschieden.
Die Ideen für einen Platz in Barmbek
sind nicht nur hier brauchbar. Sie sind als
Beispiele auch auf andere Platzplanungen für
Barmbek-Nord übertragbar und können
als Ideenpool genutzt werden: Entspannung
und Erholung, Einladungen zum aktiven Umgang
mit dem öffentlichen Raum, das Element
Wasser und der Wunsch nach einem gastronomischen
Angebot kommen in allen oder nahezu allen
Entwürfen vor. 
Die hier
herunterladbare pdf-Datei (
640KB) enthält: - diesen Text
- die bisherigen Überlegungen des Netzwerks
„Barmbek blüht!“
zum Thema Platz
- die vier Entwürfe der Gruppen vom 2.9.2006
- einen Detailvorschlag für „Barmbeker
Wasserspiele“, der als Beitrag
zum Ort der Aktion gebracht wurde
- die am 2.9.06 gesammelten Vorschläge
zur Benennung des Platzes
Mitglieder der Gruppe Kultur & Gewerbe
sind:
Bürgerhaus in Barmbek, Café Oktober,
Globetrotter, IG Fuhle, LoWi – Büro
für lokale Wirtschaft, Museum
der Arbeit, T.R.U.D.E, Zinnschmelze.
Die Gruppe dankt den Folgenden für ihre
Beiträge:
Prof. Niedereichholz, Hafen City Universität
/ Modell und Betreuung der Planungen
Christus Gemeinde Barmbek-Nord / Spielangebot
Geschichtswerkstatt Barmbek / Ausstellung
zur Geschichte des Platzes
Köster Stiftung / Organisation einer
Planungsgruppe
Spielhaus Langenfort / Organisation einer
Planungsgruppe

Was ist ein Sanierungsgebiet
Zu Beginn der Stadterneuerung müssen
Missstände und Defizite des Sanierungsgebietes
ermittelt und analysiert werden. Dies ist
für den Bereich entlang
der Fuhlsbüttler Straße in den
Vorbereitenden Untersuchungen im Jahr 2004
geschehen.
Nach Auswertung der Ergebnisse wurde im Sommer
2005 die Verordnung für die förmliche
Festlegung des Sanierungsgebietes „Barmbek-Nord
S1, Fuhlsbüttler Straße“
durch den Senat beschlossen.
Die städtebauliche Erneuerung in Sanierungsgebieten
(gem. § 142 BauGB) wird durch Städtebau-förderungsmittel,
die je zu einem Drittel vom Bund, dem Land
und der Stadt Hamburg bereit gestellt werden,
besonders gefördert. Mit dem in Sanierungs-gebieten
gültigen Besonderen Städtebaurecht
(§§ 136 – 164 BauGB) erhält
die Stadt ein Steuerungs-instrument, um bei
allen Bau- und Planungsvorhaben im Gebiet
die Ziele der Sanierung zu berücksichtigen.
Sie hat jedoch auch die Verpflichtung, die
betroffenen Mieter, Eigentümer und Gewerbetreibenden
frühzeitig über die Planung zu informieren
und Eigentümer bei
deren Bauvorhaben zu beraten.
Die Anwendung des Sanierungsrechts verpflichtet
zur „zügigen“ Durchführung
der Stadterneuerung. Für das Sanierungsgebiet
Barmbek-Nord, Fuhlsbüttler Straße
bedeutet dies einen Zeitraum von insgesamt
zehn Jahren.
Carolin Oberthür, BIG-STÄDTEBAU
GmbH

Was ist ein Sanierungsbeirat?
Der Sanierungsbeirat ist ein ehrenamtliches
Gremium, das die Umsetzung des Stadt-
erneuerungs prozesses kontinuierlich begleitet
und berät. Um Aktualität und Kontinuität
zu gewährleisten, tagt der Sanierungsbeirat
in regelmäßigen Abständen
(insgesamt etwa sechs Sitzungen pro Jahr).
Dabei können alle Planungen und Maßnahmen,
die das Sanierungsgebiet betreffen, thematisiert
werden.
Die Informationen zu den einzelnen Planungen
und Sachthemen werden vom Sanierungsträger
oder der Verwaltung entsprechend vorbereitet
und eingebracht.
Die Meinungen, Wünsche und Forderungen
des Beirates fließen über die Beiratsempfehlungen
auch in die Entscheidungsfindung von Politik
und Verwaltung ein.
Die Zusammensetzung des Sanierungsbeirates
soll gewährleisten, dass sich die unterschiedlichen
Interessen aus dem Sanierungsgebiet auch im
Sanierungsbeirat widerspiegeln und nicht eine
bestimmte Interessenslage den Beirat dominieren
kann.
Für das Sanierungsgebiet Barmbek-Nord,
Fuhlsbüttler Straße bedeutet dies,
dass der Sanierungsbeirat sich aus Vertretern
der Bewohner, Eigentümer, Gewerbe-treibenden,
sozialer Einrichtungen, Kultureinrichtungen
sowie der Fraktionen der Bezirksversammlung
zusammen setzen wird.
Der Sanierungsbeirat trifft sich öffentlich,
so dass alle Interessierten teilnehmen, Themen
einbringen und sich an der Diskussion beteiligen
können.
Der Sanierungsbeirat fasst keine verbindlichen
Beschlüsse, er kann aber durch seine
Empfehlungen auf die Politik und die Verwaltung
einwirken und den Vorstellungen aus dem Quartier
Gehör verschaffen.
Was ist ein Verfügungsfonds?
Für kleinere Projekte und Ideen, die
dem Quartier zugute kommen, werden dem Sanierungsgebiet
von der Behörde für Stadterneuerung
und Umwelt öffentliche Mittel in der
Größenordnung bis 10.000 Euro pro
Jahr zur Verfügung gestellt. Die jeweiligen
Anträge werden beim Sanierungsträger
eingereicht und anschließend im Beirat
vorgestellt und beraten.
Somit kann der Sanierungsbeirat kleinere,
in sich
abgeschlossene Projekte aus dem Stadtteil
kurzfristig und unbürokratisch direkt
unterstützen.
Mithilfe des Verfügungsfonds können
im Sanierungsgebiet beispielsweise folgende
Aktivitäten unterstützt werden:
· Förderung von Selbsthilfe und
Eigenverantwortung
· Stärkung nachbarschaftlicher
Kontakte
· Belebung stadtteilkultureller Aktivitäten
· Förderung von Beschäftigung
Carolin Oberthür, BIG-STÄDTEBAU
GmbH

Kontakt zum Sanierungsträger:
Carolin Oberthür BIG-STÄDTEBAU GmbH Regionalbüro Hamburg Hellbrookstraße 57
22305 Hamburg
Tel. 040-611300-42
Fax: 040-61182503
c.oberthuer@big-bau.de |
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