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Langenfort / Rümkerstraße
Ein Teil von Barmbek-Nord soll Fördergebiet der Aktiven Stadtteilentwicklung werden.
Es handelt sich um ein Quartier östlich der Fuhlsbüttler Straße, zwischen Hartzlohplatz und Habichtsplatz. Was bedeutet eigentlich Aktive Stadtteilentwicklung, und was haben die Bewohner des Gebiets davon?
zuHAUS in Barmbek
Was macht Barmbek-Nord aus? Was kann in Barmbek-Nord verbessert werden? Zu welchen Bereichen haben Sie noch Vorschläge? Welche Ideen haben die Barmbeker für ihren Stadtteil?
Diesen und weiteren Fragen ging das Projekt zuHAUS in Barmbek nach. An unterschiedlichen Orten im Stadtteil, zwischen Hartzlohplatz und Schwalbenplatz, zwischen Steilshooper Straße und Marktplatz Hartzloh wurden zahlreiche Vorschläge gesammelt. Am Ende wurden 495 Ideen und Vorschläge ausgewertet.

Eine öffentliche Präsentation der Auswertung fand beim Stadtteilgespräch am MI, 20.02.08 um 19:00 im Gemeindesaal, Tieloh 26 statt. Dieser Abend war nicht nur für Barmbeker von Interesse.

Den Download der Projektauswertung gibt es hier, eine Liste aller gesammelten Vorschläge hier.


Im Frühling 2006 gründete der Barmbeker Ratschlag eine Arbeitsgruppe zum Thema Aktive Stadtteilentwicklung. Einrichtungen im Gebiet sollten Vorschläge zum künftigen Themengebiet erarbeiten. Im November 2006 legte die AG Langenfort-Rümkerstraße-Hartzloh (AG LaRÜHa) eine Sammlung von Vorschlägen vor. Sie können hier gelesen bzw. heruntergeladen werden.




Das Bezirksamt hat 2005 in einem Gutachten prüfen lassen, ob das Gebiet beiderseits der Straßen Langenfort / Rümkerstraße Fördergebiet der Aktive Stadtteilentwicklung werden könnte.
Für die Auswahl und die Abgrenzung des Gebiets gibt es zwei Gründe: Zum Einen zeigt ein Blick in die Statistik, dass es hier eine sehr hohe Zahl von Klein- und Kleinstwohnungen gibt, in denen überdurchschnittlich viele Singlehaushalte leben, aber auch sehr viele Arbeitslose und Geringverdiener. Zum Anderen hatte die Stadtentwicklungsbehörde vor zwei Jahren ein Beteiligungskonzept „Freiraum und Mobilität für ältere Menschen in Hamburg“ erarbeiten lassen, das u.a. für das Gebiet Barmbek-Nord / Rümkerstraße aufzeigt, wie das vorhandene, an sich gute Netz wohnungsnaher Grünanlagen und grüner Wegeverbindungen für ältere Menschen leichter erreichbar und besser zugänglich gestaltet werden kann. In dieser Untersuchung werden viele Pflege- und Gestaltungsmängel sowie Gefahrenherde aufgelistet und gezeigt, was man besser machen und wo man umbauen müsste. Das Konzept enthält auch Hinweise, wie man die Wünsche der Bewohner, insbesondere der älteren Menschen, in die Neuplanungen für solche Flächen einbeziehen und sie mitsprechen lassen kann.

Dem Bezirksamt kam es nun darauf an, nicht nur die Situation bei Grünflächen und in Bezug auf Senioren anzuschauen, sondern das Quartier insgesamt zu betrachten und daraus Folgerungen für die weitere Entwicklung zu ziehen. Das erwähnte Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass auch beim Wohnungsangebot, bei Sportflächen, in Bezug auf Freizeit-Treffpunkte und das Stadtteilleben Verbesserungen nötig sind. Da dies größere Investitionen erfordert, schlägt das Gutachten vor, das untersuchte Gebiet als Fördergebiet der Aktiven Stadteilentwicklung anzumelden.

Das Programm „Aktive Stadtteilentwicklung 2005 – 2008“ ist ein Förderprogramm speziell für sozial schwächere Quartiere, die durch Maßnahmen im öffentlichen Raum, durch Förderung der Wohnungsmodernisierung und durch Unterstützung aktiver Bewohner attraktiver gemacht werden sollen. Der Senat hatte das Programm 2005 beschlossen und stellt dafür in den nächsten Jahren insgesamt 39 Millionen Euro bereit.

Das Stadtteilentwicklungsprogramm unterscheidet zwei verschiedene Fördergebietstypen: Entwicklungsquartier und Themengebiet. Merkmal des Themengebiets ist eine begrenzte und innerhalb von vier Jahren mit hauptsächlich baulichen Mitteln behebbare Problemlage, die sich nur auf wenige Handlungsfelder bezieht. Dies ist im Bereich der Rümkerstraße/ Langenfort der Fall; deshalb kann man hier auf den Einsatz eines komplizierten Stadtteilmanagements (Quartiersmanager, Beirat, Verfügungsfonds) verzichten.

Der Stadtentwicklungsausschuss der Bezirksversammlung hat beschlossen, dass das Quartier als Themengebiet bei der Stadt-entwicklungsbehörde angemeldet wird.
An dem Maßnahmekonzept, das dafür nötig ist, wird im Bezirksamt aber noch gearbeitet. Die Stadt-teilentwicklung wird in Barmbek-Nord wohl erst ab 2007 aktiv werden können.
Die Voruntersuchung zum Themengebiet als Download Zum Gebiet Langenfort/Rümkerstraße wurde eine Voruntersuchung durchgeführt, die zu dem Ergebnis kam, dass das Gebiet für Aktive Stadtteilentwicklung in Frage kommt.


Diese Untersuchung können Sie hier herunterladen:

Abschlussbericht
Statistisches Material zun Gebiet
Vorschläge für Maßnahmen
Liste der Gesprächspartner



















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Barmbeker-Bilanz
zum 01.Mai 2008
(PDF)



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